Dienstag, 20 Oktober 2020 09:16

Gold verkaufen? Auf diese Fallen müssen Verkäufer achten

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Goldankauf in Berlin zu Goldankauf in Berlin zu

Unabhängig davon, ob es sich um die vererbte Goldkette der Tante, den alten Schmuck, der nicht mehr zeitgemäß ist oder die Münzsammlung des Vaters handelt – grundsätzlich ist die Zeit günstig, um Gold zu verkaufen.

 

Allerdings sollten Verkäufer einige Dinge beachten, wenn ihr Edelmetall einen neuen Besitzer finden soll. Wird dieses nämlich ohne sorgfältige Planung zu dem nächstgelegenen Juwelier gebracht, kann der Erlös für den Verkauf unter Umständen viel zu gering ausfallen,

Besonders, da sich eine Vielzahl von Händlern herumtreibt, die durchaus als schwarze Schafe bezeichnet werden können und die für wertvolles Gold zu wenig zahlen, kommt es in hohem Maße darauf an, auf einen seriösen Ankäufer, wie den Goldankauf in Berlin zu setzen. Vor welchen Fallen besondere Vorsicht beim Goldverkauf geboten ist, zeigt der folgende Beitrag.

Informationen einholen

Damit für das Edelmetall ein guter Preis erzielt werden kann, ist es für Verkäufer essentiell, schon im Vorfeld in Erfahrung zu bringen, welchen Wert ihr Gold ungefähr aufweist. Die seriösen Verkaufsmodalitäten und die aktuellen Marktpreise sollten ebenfalls bekannt sein.

Oft versuchen die Händler nämlich, es zu ihrem Vorteil auszunutzen, wenn die Kunden nicht ausreichend informiert sind. Bereits ein gewisses Grundwissen reicht aus, damit der Goldverkauf erfolgreicher und vor allem profitabler gestaltet werden kann.

Die Berechnung des Goldwertes

Nicht jedes Gold ist gleich. Außerdem besteht das Edelmetall niemals zu einhundert Prozent vollständig aus Gold. In der Regel ist auf echtem Goldschmuck ein Stempel zu finden, der Aufschluss über den jeweiligen Goldanteil liefert. Wenn dort beispielsweise die Nummer 750 zu finden ist, bedeutet es, dass 75 Prozent des Materials aus Gold bestehen, bei der Nummer 333 handelt es sich um 33,3 Prozent. Keine große Rolle für den Wert spielt dagegen die Farbe des Goldes.

Der Anteil kann ebenfalls in der alten Einheit Karat angegeben werden. Gold, das einen Karat aufweist, besteht zu 1/24 aus Gold. Goldschmuck, der 24 Karat aufweist, besteht somit vollständig aus Feingold. Ein seriöser Händler berechnet den Wert eines Schmuckstückes auf simple Art: Er zieht die Kosten für das Einschmelzen von dem Ergebnis der Multiplikation von Gewicht und Feingoldanteil ab.

Der Preis kann so also auch in Eigenregie ermittelt werden. Das Stück muss dazu auf einer sehr präzisen Waage abgewogen werden, sodass überschlagen werden kann, wie viel Feingold enthalten ist. Ist auch der aktuelle Goldpreis bekannt, ist eine Berechnung kein Problem mehr.

Allerdings muss dabei natürlich berücksichtigt werden, dass auch der Händler etwas an dem Geschäft verdienen möchte und für die Einschmelzung noch etwas bezahlen muss.

Die Tricks der schwarzen Schafe

Unseriöse Anbieter nennen gerne im ersten Schritt für das Gold einen hohen Grammpreis, schätzen dann allerdings den Anteil des Goldes in dem vorliegenden Stück viel zu gering ein. Ebenfalls erzählen sie den unwissenden Kunden gerne, dass der Wert von Münzgold ohnehin geringer sei oder ein Verkauf zur Zeit nahezu unmöglich wäre.

Vorsicht ist auch bei den gängigen Fernsehspots geboten, die damit werben, das Gold per Post einzuschicken und dann direkt Geld ausgezahlt zu bekommen. In der Regel entspricht der Preis, der gezahlt wird, kaum dem eigentlichen Wert des Goldes.

Soll das Edelmetall an einen Juwelier verkauft werden, ist es ratsam, unterschiedliche Angebote von mehreren Händlern einzuholen. Die Überraschung ist bei den teils stark variierenden Preisen oft groß.