Montag, 12 September 2022 15:44

So investiert man in Gold richtig

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Goldankaufs Sara im EastGate Center Goldankaufs Sara im EastGate Center pixabay

Vor kurzem konnte der Preis von Gold ein neues Rekordhoch erreichen. Auch, wenn mit der Investition in Gold weder Dividenden noch Zinsen einhergehen, erfreut sich das Edelmetall unter den Geldanlagen noch immer einer ungebrochenen Beliebtheit.

Die Fans des Goldes schwören auf das Edelmetall vor allem in Form einer Krisenvorsorge bei einem eventuellen Finanzcrash – denn selbst, wenn die Währungen ihren Wert verlieren würden, würde der des Goldes noch immer vorhanden sein.

Besonders im Zuge der Corona-Pandemie konnte der Goldkurs wieder extrem steigen. Dennoch sollte Gold nicht grundsätzlich als vollkommen sichere Geldanlage verstanden werden, denn der Goldpreis ist starken Schwankungen unterworfen. Somit können auch in diesem Bereich ähnliche Verluste wie etwa am Aktienmerkt zustande kommen.

Wie die Investition in Gold, beispielsweise mithilfe des renommierten Goldankaufs Sara im EastGate Center, wirklich erfolgreich vorgenommen werden kann, erklärt der folgende Beitrag.

Gold als Ergänzung des Depots

Aufgrund der starken Schwankungen, denen der Goldpreis unterliegen kann, sprechen Finanzexperten grundsätzlich die Empfehlung aus, dass das Edelmetall vorrangig genutzt werden sollte, um die eigene Vermögensanlage zu ergänzen. Als akzeptabel wird so etwa ein Goldanteil im Gesamtdepot von fünf bis zehn Prozent gewertet. Über die Investition sollte somit generell erst dann nachgedacht werden, wenn bereits weitere Anlagen vorhanden sind, wie zum Beispiel Aktien.

Soll das Gold genutzt werden, um eine Absicherung bei einem eventuellen Zusammenbruch des Finanzsystems zu erzielen, besteht die Voraussetzung darin, dass das Edelmetall physisch im Besitz ist. Möglich ist dies, indem Goldmünzen oder Goldbarren gekauft werden. Zu beachten ist dabei jedoch, dass auf den Preis des Edelmetalls noch ein Aufschlag erfolgt. Aus diesem Grund können sich besonders kleine Goldmünzen und Barren als unverhältnismäßig teuer zeigen.

Der Rat lautet deswegen, nur Goldbarren zu erwerben, deren Gewicht mindestens 50 Gramm beträgt. Bei den Standard-Goldmünzen, wie beispielsweise dem beliebten Krügerrand, sollte die Münze zumindest eine Feinunze Gold aufweisen. Als lukrativ zeigen sich laut der Meinung der Experten Gedenk- und Sammlermünzen dagegen kaum. 

Unseriöse Anbieter meiden

Generell sollte bei der Investition in Gold in hohem Maße darauf geachtet werden, nicht an unseriöse Anbieter zu geraten. Heutzutage finden sich im Bereich der Goldhändler zahlreiche schwarze Schafe und Betrüger – diese sind besonders häufig unter den oberen Suchergebnissen in den Suchmaschinen zu finden. Wird an diese Geld überwiesen, erfolgt die Lieferung der gewünschten Goldmünzen oder Barren in vielen Fällen nicht.

Aus diesem Grund empfehlen die Experten grundsätzlich, den Goldkauf lieber bei großen, renommierten Anbietern durchzuführen. Im Internet sind außerdem viele Vergleichsplattformen zu finden, die auch weiterführende Informationen zu den bekannten Betrugsportalen liefern. 

Die Alternativen zum physischen Gold

Soll die Goldinvestition nicht in Form von Goldmünzen oder Barren erfolgen, besteht dennoch die Möglichkeit, von der generellen Entwicklung des Goldkurses zu profitieren.

Das Stichwort in diesem Zusammenhang lautet: Gold-ETC. Bei den ETC handelt es sich um Rohstoffe, die an der Börse gehandelt werden. Ihre Funktion gleicht der der Aktien-ETF. Die Entwicklung des Wertes des ETC ist jedoch nicht von einem Aktienindex, sondern von dem Goldkurs abhängig. In dieser Variante besteht somit sowohl eine äußerst preiswerte als auch praktische Alternative.

Daneben besteht die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen kleinere Summen in das Edelmetall zu investieren. ETC-Sparpläne, die von Direktbanken angeboten werden, zeigen sich dafür als überaus flexibel und günstig. Im Gegensatz dazu fallen die Kosten für Sparpläne für physisches Gold jedoch verhältnismäßig hoch aus.