Donnerstag, 08 Juli 2021 13:48

Ratten und Mäuse im Haus bekämpfen

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professionelle Schädlingsbekämpfer professionelle Schädlingsbekämpfer pixabay

Es raschelt verdächtig hinter der Trockenbauwand. Auf der Zwischendecke, dem Fehlboden, herrscht reger Betrieb. Leider sehr unerwünscht: Mäuse oder gar Ratten beleben tote Winkel und Nischen. Diese Plage ist sehr lästig und gesundheitsschädigend. Hier muss dringend eingegriffen werden.



Während Mäuse aufgrund ihrer geringen Größe eher nicht zum Angriff übergehen, sieht das bei Ratten anders aus. Fühlen sich diese großen Nagetiere bedroht, gehen sie auf Mann. Bis zu 1,5 m hochspringen aggressive Ratten und fügen dem Menschen Bisswunden zu. Diese sind wiederum gefährlich, da auf diese Weise Krankheitskeime in die Blutgefäße des Gebissenen gelangen. Ärztliche Hilfe ist in jedem Fall angezeigt.

Der Lebensraum dieser Schädlinge ist die Unterwelt unserer Zivilisation. In der Kanalisation, verlassenen Gebäuden und selbst in bewohnten Häusern finden sie ideale Lebensbedingungen. Die Plage breitet sich nicht nur im privaten, sondern auch im öffentlichen Bereich aus und erfordert von Stadt und Land wirksame Gegenmaßnahmen. Ratten können über 120 verschiedene Krankheiten übertragen, darunter multiresistente Keime MRE. Die Übertragung auf den Menschen geschieht weniger durch Bisswunden, sondern durch unbewussten Kontakt mit den Ausscheidungen der Schädlinge. Das kann bedrohliche Ausmaße annehmen, da die Tiere in der Lage sind, sich binnen kurzer Zeit extrem zu vermehren.

Um der Plage ein Ende zu bereiten, steht zuerst die Frage nach der Ursache einer massenhaften Vermehrung. Da stehen Abfälle aus der Küche und Garten ganz oben. Die schlauen Tiere merken sich die Stelle, wo im Kompost oder sogar in der Toilette Essensreste zu finden sind. Wichtige Regel also: Reste gut verschlossen entsorgen in die Braune Tonne. Und diese stets verschlossen halten. Doch so einfach geben Ratten und Mäuse nicht auf. Oft finden sie dennoch genügend organische Substanz und überleben.

Die wohl einzige Methode ist, Rattenköder auszulegen. Das ist allerdings nicht ganz ungefährlich für Menschen, besonders wenn Kinder im Haushalt leben. Einen Profi mit der Bekämpfung der bissigen Viecher zu beauftragen ist die einzige Chance. Der Kammerjäger verfügt über Erfahrung und das nötige Equipment. Er weiß, wo genau die Tiere sich verstecken und welche Art Köder zum Einsatz kommt. Weitere Informationen über professionelle Schädlingsbekämpfer finden sie im Internet.

Nach einer Säuberung durch den Kammerjäger gilt es, wachsam zu bleiben. Besonders die Wanderratte kommt gern wieder. Da die Tiere nicht nur gefräßig, sondern auch intelligent sind, empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle sensibler Stellen. Dies sind die Kellerräume, Vorratsschränke und Rohrsysteme, besonders, wo Verkleidungen umgebaut sind. Ein Fachmann kann auch hier nützliche Dienste leisten.

Ein Rat noch zu den Kindern. Die buddeln gern im Sand und stecken gelegentlich auch mal was in den Mund. Das ist gefährlich, da die Ratten nachts überall umherstreifen und dabei ihre organischen Spuren hinterlassen. Kot und Urin sind mit Bakterien, schlimmstenfalls mit multiresistenten Krankheitserregern kontaminiert. Deshalb muss der Sandkasten über Nacht unbedingt mit einer stabilen Plane oder besser einem Deckel abgedeckt werden. Dass Kinder nach dem Spielen die Hände waschen, ist selbstverständlich, wird allerdings gelegentlich vergessen. Deshalb sollten die Erwachsenen lieber noch einmal nachprüfen.